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BASKET

Jackson rechnet mit Chandler ab

Phil Jackson, der Präsident der New York Knicks, tradete in diesem Sommer Center Tyson Chandler und Point Guard Raymond Felton zu den Dallas Mavericks. Im Gegenzug bekamen die Knicks: José Calderon, Samuel Dalembert, Shane Larkin, Wayne Ellington und zwei Draft-Picks. Dieses Geschäft sorgt jetzt für reichlich Gesprächsstoff.

Jackson fand klare Worte bei seiner Begründung für den Abgang des „Defensive Player of the Year 2012“: „Wir wollen etwas an unserer Teamchemie verändern. Als ich die Jungs im letzten Jahr spielen gesehen habe, sah ich Jungs, die einander angeguckt haben als wollen sie sagen ‚du hilfst mir nicht, du warst nicht hier als ich Hilfe gebraucht habe` das war einfach nicht die richtige Kombination.“ Dabei galt Chandler eigentlich als Spieler, der sich für seine Kollegen einsetzt und eine Mannschaft zusammenschweißen kann. Ob Jackson mit seiner Kritik Recht hat und die Chemie in New York jetzt ohne den Champion von 2011 besser wird, wird sich zeigen.

Giannis Antetokounmpo wird sich in London mit den New York Knicks duellieren.

Im Zentrum der Kritik: Tyson Chandler soll in New York die Teamchemie vergiftet haben.

Tyson Chandler wollte das verbale Nachtreten jedoch nicht auf sich sitzen lassen. Der 31-Jährige nahm bereits Stellung und zeigte sich von den Beschuldigungen überrascht: „Wenn ich einen schlechten Einfluss auf das Team hatte, weil ich versucht habe, die Dinge richtig zu machen, dann hatte ich wohl einen schlechten Einfluss. Aber das habe ich noch nie gehört.“ Außerdem beteuert er, dass er immer nur das beste für das Team wollte: „Ich habe in meinen drei Jahren dort immer nur versucht, die Kultur positiv zu beeinflussen.“

Das kann der Center nun in Dallas unter Beweis stellen. Die Texaner empfingen ihren NBA-Champion auf jeden Fall mit offenen Armen.

Text von Kristoffer Vullgraf