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BASKET

Blockparty in Toronto

Heute Nacht kam es in Toronto zum großen Showdown im Osten. Die zweitplatzierten Toronto Raptors empfingen die erstplazierten Milwaukee Bucks. Konnten die Bucks den nächsten Schritt in Richtung One-seed machen oder machten die Raptors die Eastern Conference nochmal spannend?

Bucks vs. Raptors

Giannis Antetokounmpo und seine Milwaukee Bucks waren heute Nacht noch eine Nummer zu groß für Pascal Siakam und seine Toronto Raptors. (Foto: Getty Images)

Das Spiel startete sehr ausgeglichen. Erst im Laufe des zweiten Viertels konnten sich die Raptors um zehn Punkte absetzen. Die Bucks konnten jedoch mit drei schnellen Dreiern die Partie wieder ausgleichen und somit ging es mit einem Score von 52:50 für die Raptors in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel schafften es die Bucks, sich deutlich von den Raptors abzusetzen. Dies lag vor allem daran, dass die Raptors im gesamten dritten Viertel nur zwei Punkte in der Zone erzielen konnten. Den Rückstand aus dem dritten Viertel, das mit 34:19 an die Bucks ging, konnten die Raptors nicht mehr aufholen und somit endete die Partie mit 108:97 für Milwaukee.

Katastrophale Wurfquoten bei beiden Teams

Bei den Bucks konnte Khris Middleton mit 22 Punkten am meisten zum Sieg beitragen. Er war mit sieben von 14 getroffenen Würfen auch der einzige Spieler, der mindestens 50 % seiner Versuche traf. Giannis konnte von den Raptors mehr oder weniger im Zaum gehalten werden, trug mit einer Scoreline von 19 Punkten, 19 Rebounds und acht Assists aber auch tatkräftig zum Sieg bei.

Am wichtigsten war bei den Bucks aber die Defense. Mit zehn Blocks (davon alleine fünf (!) von Brook Lopez) und einer insgesamt bärenstarken Zonendefense ließ man den Raptors nicht viel Spielraum. Diese versuchten zwar 52 (!) mal den 3er, konnten davon aber nur 18 verwandeln.

Bei den Kanadiern war Pascal Siakam mit 22 Punkten bester Werfer. Außer ihm konnten zwar noch fünf weitere Spieler zweistellig punkten, jedoch war die Wurfausbeute von Lowry (zwei von zwölf) und Ibaka (zwei von 15) so schlecht, dass gegen das laut Record beste Team der NBA nichts zu holen war.

Ein Highlight gefällig?

Das gesamte Spiel war geprägt von Highlights. Vor allem die vielen Blocks auf beiden Seiten (Toronto hatte fünf) sorgten für einiges an Aufsehen. Auf der Youtubeseite der NBA, die täglich die zehn besten Plays der Nacht veröffentlichen, sind fünf vom Spiel der Bucks gegen die Raptors.

Milwaukee steht nun bei 50 Siegen zu 8 Niederlagen. Damit haben sie immer noch die Chance, den Rekord der Warriors für die meisten gewonnenen Spiele in einer Saison (73/9) zu brechen. Den number-one-seed in der eastern conference haben sie aber bereits schon so gut wie sicher.

Für die Raptors geht es nun darum, den zweiten Seed in der Conference zu halten. Die Celtics (40/17) haben nur zwei Siege weniger als die Franchise aus Toronto (42/16).